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Bachelorarbeit zu (audio-) visueller Desinformation

Immer mehr Menschen informieren sich über die sozialen Medien statt über herkömmliche Medienangebote. Gleichzeitig werden Nutzende (meist) unbewusst journalistisch tätig, indem sie Neuigkeiten auf den entsprechenden Plattformen teilen. Dies führt in Kombination mit der Funktionsweise dieser Plattformen zu einem enormen Ausbreitungspotenzial von Desinformation und «Fake News». Zum Digezz-Artikel.

Thesis

In meiner Bachelorarbeit habe ich mich damit auseinandergesetzt, welche inhaltlichen und gestalterischen Merkmale visuelle und audiovisuelle Desinformation auf Social-Media-Plattformen in der Schweiz aufweist. Hierfür habe ich mich zuerst über den aktuellen Forschungsstand zu Desinformation informiert, insbesondere mit Fokus auf die Produktion und Verbreitung von visueller und audiovisueller (videobasierter) Desinformation.

Basierend auf diesen Erkenntnissen habe ich anschliessend eine quantitative Inhaltsanalyse von insgesamt 381 Social-Media-Beiträgen durchgeführt, welche von Faktchecking-Plattformen (Keystone-SDA, AFP und 20Minuten-Redaktion) als Desinformation deklariert wurden.

Projekt

Als Lehrprojekt habe ich ausgehend vom aktuellen Forschungsstand und den Forschungsergebnissen aus der Thesis eine interaktive, multimediale Aufklärungsplattform zu visueller und audiovisueller Desinformation auf Social Media umgesetzt. Ziel dieser Website ist die Aufklärung insbesondere von Schülerinnen und Schülern, aber auch erwachsenen Nutzenden von sozialen Medien.

Design

Nach der Konzeptionsphase habe ich zuerst ein Color Theme erstellt sowie das UI/UX-Design mit Demoseiten gestaltet:

Hierfür habe ich mich von mehreren Websites inspirieren lassen. Das Ziel war es, die Website interaktiv als Scrollytelling-Seite zu gestalten, damit sie kurzweiliger und spannender wirkt.

Umsetzung

Anschliessend habe ich die Website umgesetzt in Nuxt mit Tailwind. Neben dem Formulieren der textlichen Inhalte habe ich im Weiteren Quiz-Formate programmiert sowie spezielle Texteinblendungen für die eingebetteten YouTube-Videos über die YouTube-API.

⚡️ Für Interessierte ist der gesamte Source Code auf GitHub zu finden.

Während der Umsetzung habe ich festgestellt, dass sich der Scrollytelling-Ansatz für das entsprechende Thema gar nicht soo gut umsetzen lässt. Stattdessen habe ich mit einfachen CSS-Animationen gearbeitet und als interaktive Elemente die Quizzes und Videoclips verwendet.

Interviews

Zusätzlich zur Website und als ergänzenden multimedialen Inhalt habe ich zwei Experteninterviews geführt:

  • Marko Ković bezeichnet sich selbst als Gesellschaftskritiker. Der Sozialwissenschaftler, Autor und Dozent hat Politikwissenschaft und Kommunikationswissenschaft studiert und setzt sich damit auseinander, wie die Gesellschaft funktioniert und wie sie funktionieren sollte.
    Hier geht es zum ganzen Interview.
  • Henriette Engbersen ist Bereichsleiterin «Public Value» bei der SRG. Sie ist dabei involviert in verschiedenen Aufklärungsprojekten zu Desinformation. Davor war sie 20 Jahre als Journalistin tätig.
    Das Interview mit Henriette Engbersen ist hier zu finden.

Hier gelangst du zur Aufklärungs-Website «Social Fakeia»: https://social-fakeia.vercel.app/

Hier kannst du die Bachelorarbeit lesen.